Theater

Theater zu spielen bündelt viele wichtige Fähigkeiten, die das Mensch-Sein ausmachen.


Es fördert kognitive Anforderungen wie Lesen, Inhalte verstehen, behalten und wiedergeben ebenso wie Konzentration, soziale Intelligenz, Einfühlungsvermögen und vieles mehr. 

Das Darstellende Spiel analysiert im Unterricht den Einsatz und die Wirkung theatraler Mittel wie Körper, Stimme, Raum, Requisiten, Kostüm, Bühnenbild und Licht. Die Mittel werden in spielerischen Übungen erprobt und in Produktionen umgesetzt. Die praktische Arbeit ist stark prozessorientiert, und sie findet ihren Abschluss in der Präsentation einer Produktion.

Jutta Pischelsberger 

Schüler lernen durch den Unterricht folgende Fähigkeiten: 

  • Vorstellungen in kleine Theaterstücke umzusetzen
  • das Dargestellte auf das eigene Leben zu projizieren
  • Verhaltensmuster auszuprobieren und für eigenes Leben zu trainieren
  • Problembereiche des eigenen und allgemeinen Lebens zu erkunden

Im Theater können die Spieler sich selbst in verschiedenen Rollen hineinversetzen. Sie entdecken im Spiel eigene Interessen und bilden Ansichten sowie Meinungen heraus. 

 

Da in das Fach Darstellendes Spiel viele Einflüsse aus anderen Fächern eingehen, zum Beispiel aus Deutsch, Bildende Kunst, Musik, Sport, aber auch Geschichte und Sozialkunde, um soziale Zusammenhänge treffend darstellen zu können, ist es besonders allgemeinbildend. 

 

Auch für den Alltag bedeutende Fähigkeiten bauen die Schüler in diesem Fach aus.
Sie lernen, die Wirkung des eigenen Auftritts einzuschätzen; ihre Wahrnehmung wird gestärkt, das Gruppenverhalten ausgeprägt, die sprachliche Kompetenz gefördert und erweitert. Sie bauen Hemmungen ab und entwickeln mehr Freude an flexibleren Verhaltensschemata. Auch das Ausdrücken von Emotionen können die Schüler im Darstellenden Spiel erlernen. 

 

Im Schuljahr 2016/17 findet das Thetaerspiel nicht statt.